Gute und schlechte PR, Marketing, Erfahrungsberichte, Existenzgründer, Mittelstand, Seminare, PR, PR-Seminare

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vogelflug
Die PR-Nanny und das wahre Leben


11. Oktober 2011

4 Sterne mit Viren verseucht

Mit einem Feed-Reader abonnierenSo kann`s gehen: Da freut man sich auf ein paar geruhsame, schöne Tage im Biosphärenreservat Rhön und dann kommt die gesamte Familie mit einer geballten Ladung Noro-Viren zurück, und nicht nur das: Auch fast alle anderen Hotelgäste in dem 4-Sterne Hotel in der Hochrhön leiden unter diesem Virus, der neben andauerndem Erbrechen auch noch Durchfall und Kopfschmerzen mit sich bringt. Als wir dann noch hörten, dass auch der Koch des Restaurants sich wegen diesem Virus krank gemeldet hat, war uns klar: Das Ganze muss von der Hotelküche ausgegangen sein. Eigentlich müsste sich die Geschäftsführung des Hotels spätestens dann, als der Koch von den Viren befallen ware, Gedanken darüber gemacht haben, wie es zu dem Virenbefall kommen konnte und welche Auswirkungen das haben könnte. Keine gute Werbung für das 4-Sterne Hotel, wenn sich die Gäste massenweise mit den Viren anstecken. Lag es am Essen, das übrigens sehr lecker war,  oder einem der Gäste, der das Virus mit sich herumtrug und dafür sorgte, dass sich all die anderen auch ansteckten? Niemand weiß es. Wahrscheinlich nicht einmal die Hotelleitung, doch die hätte irgendwie reagieren müssen. Von einem 4-Sterne Hotel (mit wunderschönem Wellnessbereich) hätte ich das erwartet. Fazit unsererseits: So schnell wird man uns dort nicht mehr sehen. Und die Hotelführung scheint von Krisen-PR leider noch nichts gehört zu haben. Schade!

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23. Mai 2011

Zum Glück hat´s der Hund nicht mehr erlebt

Angeblich lebt die ARD mit ihren vielen Regionalsendern ja von der Vielfalt und vor allem dem Nachrichten- und Informationsgehalt ihrer Sendungen. Der Hessische Rundfunk glaubt das von sich auch. Beobachtet man die Info- und Nachrichtensendungen aber einmal genauer, erkennt man, dass Boulevard- und Unterhaltungsthemen immer wichtiger werden und alles Andere in den Hintergrund gedrängt wird. So hat die Nachrichtensendung “Hessenschau”, die früher eine inhaltliche gute Nachrichtensendung war, in den vergangenen Jahren merklich gelitten unter dem Boulevard-Einfluss und den Einsparungen innerhalb der Redaktion. Video-Journalisten jagen von Unfall zu Unfall, jeder auch noch so kleiner Hausbrand in Hessen wird akribisch gesendet. Oft werden Berichte aus anderen HR-Sendungen einfach übernommen und anstatt von dem hessenweit einzigartigen Familienbus der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig, wird über einen alten Herr berichtet, der Feuerwehrhelme sammelt oder über eine Frau, die Quitscheenten ganz toll findet. Auch dass die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig als erste kommunale Verkehrsgesellschaft einen Kinotrailer produzieren ließ für ihren ebenfalls einzigartigen Kinobus, das ist für die Damen und Herren der Redaktion weder einen kurzen Filmbeitrag, noch eine Meldung wert.  Wenn aber ein Schülerbus einen kleinen Unfall hatte, dann wird darüber groß berichtet und ein Szenario aufgebaut, als habe es sieben Tote und 30 Schwerverletzte gegeben. Positives wird über den Öffentlichen Personennahverkehr so gut wie nie berichtet, wichtiger ist der Redaktion das scheinbar Investigative, die Sensation und die PR-Berichterstattung. Kaum ein Tag vergeht, da wird z.B. in der Sendung “Maintower” nicht über irgend eine Schönheits-OP oder eine Krankheit berichtet und später eingeladen zu einem Chat mit eben dem Arzt oder der Ärztin, die in dem Bericht zu Wort gekommen ist. Und dann irgendwelche Berichte über Restaurants, Kleider- oder Schuhgeschäfte und Labels. Pure PR eben. So schlecht gemacht, dass es selbst mir als PR-Mann irgendwie sauer aufstößt. Und für all das soll ein toter Hund tatsächlich Gebühren bezahlen? (Diesen Fall gab es wirklich. Die GEZ versandte eine Gebührenrechnung an einen toten Hund). Wäre schon schlimm genug gewesen, hätte der Hund noch gelebt…

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5. Januar 2011

Grüß mir den Jimmy, Eugen!

Irgendwann geht alles einmal zu Ende, auch das Leben. Für Eugen W. Krammig kam dieses Abschiednehmen – wie für viele andere auch – viel zu früh. Gerade mal 60 ist er geworden. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Eugen vor knapp 25 Jahren kennen lernte. Es war auf einem Termin in Wächtersbach, irgend so eine Preisverleihung. Ich war neu in Hessen und kannte mich mit den Gepflogenheiten hier noch nicht so gut aus. Als er fertig war mit dem Fotografieren, kam er auf mich zu und er fragte mich, wie es mich denn hier her verschlagen hätte. Später kam er mit zwei Glas “Gerippten” an. “Prost”, meinte er und reichte mir ein Glas davon. Ich stieß mit ihm an und verzog etwas meine Mundwinkel. “Das ist ein sauer Gespritzter Apfelwein”, erklärte er mir, “mit dem musste hier wohl leben”. So kam ich zu meinem ersten Apfelwein, dem hessischen Nationalgetränk, sauer, nicht die Spur von etwas Süßem. Von da an traf ich Eugen sehr oft auf Presseterminen. Er hatte immer etwas zu erzählen und half gerne, wenn mal die eigenen Fotos nichts geworden waren. Im Laufe der Zeit erfuhr ich viel von ihm, aber beileibe nicht alles. Unser Thema war vor allem die Musik, die wilden Jahre im Steinheimer Druckhaus, als er Bands wie Uriah Heep oder Eric Burdon ins kleine Steinheim lockte. Seine DJ- und  Roadmanager-Zeit in den späten 60er Jahren muss legendär gewesen sein. Jimi Hendrix besorgte er Blutwurst, wenn Eric Burdon in der Nacht nach Leberwurst zu Mute war, gab es eben Leberwurstbrot. Seine Hilfe für Abchasien führte ihn in eine Welt jenseits des Kommerziellen. Er kümmerte sich um die medizinische Versorgung in Kranken- und Waisenhäuser und beschenkte Kinder. Dem Kapitalismus hatte Eugen schon längst abgeschworen. Er lebte, um zu geben. Wie er das alles regelte, ist Vielen ein Rätsel. Eugen war schon immer ein Unicum, einer, der sich in nichts hineinreden ließ, der keine Angst vor niemand hatte, der launisch sein konnte, aber immer ein Lächeln zeigte, wenn ich ihm mal wieder irgendwo in Steinheim begegnete. Und dann der plötzliche Tod, dieses nimmer da zu sein und die Enttäuschung, dass so wenige von ihm Abschied nehmen wollten. Nicht einmal ein offizieller Vertreter des Hanauer Anzeigers, beim dem Eugen lange Jahre fest angestellt war, nahm die Gelegenheit wahr, ihm wenigstens die Ehre zu erweisen. Sigrid, Reinhard, Wolfgang, Alexander und ich waren die einzigen Journalistenkollegen, die ihm noch alles Gute zuriefen für den Weg zu Jimmy. Und wenn Jimmy wieder Lust auf Blutwurst hat, fällt Eugen bestimmt etwas ein, um sie ihm zu besorgen. Keine Frage, Eugen macht das schon!

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3. Dezember 2010

Und ewig zofft es bei der FR

Ja, so kann´s gehen: Da kauft ein großes Medienunternehmen eine traditionelle deutschlandweit erscheinende Tageszeitung auf und dann gibt es Ärger ohne Ende. Nicht etwa von den Mitarbeitern, nein, die kuschen artig, sondern von der obersten Heeresführung aus. Verleger Konstantin Neven DuMont hat genug vom Artigsein und plaudert all überall über die Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg und lästert auch mal über die Familie. So was aber auch! Gar nicht brav, der Mann! Und weil er so böse ist, mussten auch die Chefredakteure der Verlagsgruppe, zu der auch die Frankfurter Rundschau zählt, jetzt öffentlich sagen, dass sich so etwas nicht gehört. Auf der Medienseite der FR erschien eine ganze Spalte in “Eigener Sache”, in der die Chefredakteure brav das herunter beteten, was ihnen die Verlagsführung aufgezwungen hatte. “Wir, die Chefredakteure der MDS-Zeitungen, stehen zu den Beschlüssen des Aufsichtsrats, Konstantin Neven DuMont aus seinen Ämtern abzuberufen beziehungsweise zu beurlauben.” So ist´s brav, liebe Chefredakteure! Lenkt nur schön ab von all den Querelen, die es innerhalb der MDS-Redaktionen gibt. Kein Wort über den Sparkurs in den Redaktionen, warum auch? Früher waren Zeitungen wie die FR noch stolz darauf, überall Korrespondenten zu haben, jetzt wird alles von einer Zeitung (der “Berliner Zeitung” ) übernommen und an alle verteilt. Toll! Wieder ein paar Euro bei der FR eingespart! Noch ein Sparvorschlag: Wie wär´s denn, wenn die Frankfurter Rundschau künftig nur noch in Frankfurt und Umgebung erscheint? Vielleicht könnte die Rhein-Main-Redaktion der FAZ dann auch noch die Lokalteile der FR beliefern… Der Artikel ist einzusehen unter http://www.fr-online.de/kultur/medien/chefredakteure-aeussern-sich-zu-konstantin-neven-dumont/-/1473342/4883726/-/index.html

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4. November 2010

“Mit dem Boonbag hat man auch im Bett seinen Spaß”/Interview mit den Erfindern des neuen iPad,- Kindle- & Co -Halters

Warum habt Ihr das Boonbag erfunden? Es gibt doch schon einige Halter für Tablet-PCs und E-Reader

Tilo: „Aber keine, mit denen man auch im Bett seinen Spaß haben kann. Als das iPad im Januar 2010 vorgestellt wurde, waren wir drei Feuer und Flamme. Wir haben uns sofort mit iPads eingedeckt, das Ding ist genial und Apple hat damit ein neues digitales Zeitalter betreten. Wenn man das iPad aber benutzen will, muss man es beim Sitzen entweder auf seine Beine legen oder einen dieser unbequemen und starren Halter benutzen. Das Gleiche gilt auch für Kindle-Geräte und ähnliche Produkte. Das macht irgendwann mal keinen Spaß mehr. Frühstücken im Bett ist ja auch nur spaßig bis man den Kaffee über die Bettdecke gießt.“

Carlo: „Das iPad der ersten Stunde ist mit 24 cm x 19 cm und einem Gewicht von 730 Gramm sehr handlich und somit auch überall nutzbar. Wenn man es aber länger benutzt, merkt man das Gewicht und die Größe schon sehr. Ich pendle zwischen Dresden und Berlin. Regelmäßig musste ich nach 30 Minuten Bahnfahrt das iPad auf meinen Beinen ablegen und mich darüber lehnen, das ist auf Dauer ziemlich ätzend“.

Thomas: „Ich schaue mir besonders gern Filme auf meinem iPad an, aber für das Gerät gab es nur herkömmlichen Halter für die Anwendung auf glatten Ebenen. Wenn Du auf der Couch, im Sitzsack oder unterwegs einen Film ansehen willst, bist du an bestimmte Orte gebunden. Ich will nicht vor dem iPad sitzen, als ob ich Fernsehen schaue, ich mag überall Filme damit ansehen“.

Und dann habt ihr euch überlegt, welche Lösung es geben könnte?

Tilo: Richtig. Wir hatten das Problem erkannt, aber wussten am Anfang nicht wie wir das Problem lösen konnten. Bis wir eines Tages wieder das Thema aufschnappten, als wir in unseren Sitzsäcken im Büro saßen. So ein Sitzsack lässt sich ja je nach Untergrund formen. Und da war die Idee geboren, eine Art Sitzsack für iPads herzustellen“.

Carlo: „Vom Nähen haben wir natürlich keine Ahnung und so nähte meine Mutter an diesem legendären Abend das Boonbag der ersten Stunde. Es war riesig, ungefähr vier Mal so groß wie mein iPad. Es versank regelrecht, aber es ging definitiv in eine Richtung, die wir verfolgen wollten“.

Wie lange dauerte es von der Idee zum fertigen Produkt?

Thomas: „Insgesamt arbeiten wir nun seit Ende Juni an der Boonbag-Idee. Logisch gab es da auch Rückschläge, aber die nutzten wir zum Beispiel damit, das Nanoklett zu entwickeln und zum Patent anzumelden. Eigentlich sollte das iPad ursprünglich durch ein edles Holz-Case auf dem Sack gehalten werden. Das war aber viel zu kompliziert. Eine bessere Lösung als das Nanoklett hätte es sowieso nicht gegeben, es ist einfach, geräteunabhängig und langlebig. Besser geht´s nicht“.

Ist das Nanoklett für alle Tablet-PCs und E-Reader geeignet?

Tilo: „Ja, das Nanoklett kann durch seine einzigartige Funktion an jede glatte Fläche gehaftet und auch wieder rückstandslos entfernt werden. Die Möglichkeiten, iPad, Kindle und Co am Boonbag zu befestigen, sind unbegrenzt, selbst mit Netbooks kann man auf dem Boonbag sehr gut arbeiten“.

Wo lasst ihr das Boonbag produzieren?

Thomas: „Das Boonbag ist „Made in Germany“ und das ist uns auch sehr wichtig. Wir möchten mit höchster Qualität überzeugen und haben einen kompetenten Partner gefunden, der unsere Ansprüche an das Produkt voll erfüllt“.

Aus welchem Material besteht das Boonbag?

Carlo: „Bei der Produktion verwenden wir Kunstleder aus den Bereichen Möbeldesign und Medizin. Die Füllmenge besteht aus Styrorporkugeln, die für uns hergestellt werden und bestimmte Eigenschaften für die Funktion mitbringen“.

Was waren Eure ersten Worte, als Ihr das erste versandfertige Boonbag in den Händen hielt?

Thomas: „Das lässt sich kaum in Worte fassen, das war einfach nur geil“.

Carlo: „Da haben wir gespürt, dass sich das Warten gelohnt hat, das Boonbag ist einfach das ultimative Zubehör für alle iPads, Kindles & Co“!

Tilo: „Was soll man da sagen, es war irgendwie wie Weihnachten und Ostern zusammen. So etwas wie unser Boonbag hat die Welt eben noch gebraucht“.

Gibt es das Boonbag in verschiedenen Farben?

Tilo: „Logisch. Der Käufer kann aus 17 Farben auswählen. Von Dolphin bis Bordeaux. Eine solche Farbenvielfalt gibt es bei kaum einem anderen Produkt.“

Und welche Farben haben Eure Boonbags?

Carlo: „Meines ist Royal blue. Einfach göttlich”!

Thomas: „Ich fahr` mehr auf Violett ab“

Tilo: „Also meins musste Safran sein, ganz klar“.

Wo kann man das Boonbag kaufen?

Carlo: Das Boonbag gibt es aktuell nur im Internet unter www.boonbags.com. Wer sich bis zum 15. November  2010 mit seiner E-Mail-Adresse registriert, bekommt sein Boonbag bis 30. November 2010 für nur 49 statt normal 59 Euro“.

Thomas: „Wir sind übrigens auch sehr daran interessiert, mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und mit ihnen das Produkt auch weiter zu entwickeln. Unter  www.facebook.com/boonbag kann jeder Fan von unserem Boonbag werden“.

Ich wünsche Euch viel Glück bei der Vermarktung von Boonbag!

Kontakt:

Boonbags.com

Berliner Straße 27a

01067 Dresden

Telefon: 0351/ 273 29 75

mail: info@boonbags.com

www.boonbags.com

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2. November 2010

Das hat iPad, Kindle & Co gerade noch gefehlt!

So ein iPad oder ein Kindle-Gerät auf Dauer so zu bedienen, dass es auch Spaß macht, war bislang eigentlich unmöglich. Genickstarre, ein gequälter Rücken waren bislang ganz normale Begleiterscheinungen. Die Halter für diese Geräte waren einfach viel zu starr. Mobilität sieht da doch ganz anders aus, meinten drei Dresdner Jungunternehmer und entwickelten das Boonbag (das englische boon bedeutet auf Deutsch Wohltat), den ersten Wohlfühlhalter für alle Tablet-PC/E-Reader! Anders als die bekannten starren Halter für iPad, Kindle und Co. passt sich das neue „Boonbag“ aufgrund seiner speziellen Füllung jeder Sitz- und Liegeposition an. Es ist somit der perfekte Begleiter auf der Couch, im Bett oder auch im Freien. Zu bestellen gibt es das Boonbag unter www.boonbags.com

Der Bezug des Boonbag-Sackes besteht zu 100 Prozent aus hochwertigem Kunstleder. Auch die Auswahl an 17 trendigen Farben lässt keine Wünsche offen und sorgt dafür, dass das Boonbag überall ein Blickfang ist. Es gibt das Boonbag von Royal blau bis zu einem knalligen Limone. Dabei hält es jeden Tablet-PC und E-Reader, ohne Klicken, ohne Schieben und vor allem ohne Kratzer. Mit dem Boonbag gibt es jetzt den ersten geräteunabhängigen Halter.

Das Boonbag

Das Boonbag fühlt sich überall wohl

Es besteht aus nur zwei Teilen, dem variablen Sack aus äußerst weichem Kunstleder, das auch auf glatten Oberflächen wunderbar rutschfest ist und dem innovativen Nanoklett. Das Nanoklett fixiert dabei das Gerät am Boonbag. Durch seine Haftwirkung kann das Nanoklett an alle Geräte mit glatter Rückseite fixiert werden und ist somit Geräte unabhängig benutzbar. Das Fixierband lässt sich wunschgemäß auf dem Boonbag positionieren. Sollte das Nanoklett nicht mehr gebraucht werden, kann es ganz einfach entfernt werden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Die Idee für das Boonbag stammt von den drei jungen Dresdnern Tilo Messner, Thomas Ehrig und Carlo Schwarze. Tilo Messner: „Das Halten des iPads, egal in welcher Sitz- und Liegeposition man sich befand, bereitete uns auf Dauer eher Anstrengung als Freude. Unsere geliebten iPads wieder zurückzuschicken kam gar nicht in Frage. Es musste also eine Lösung für unser Problem gefunden werden“.

Damit war bei den Dreien die Idee geboren, selbst eine passende Halterung zu schaffen. Thomas Ehrig: „Wir fanden zwar unzählige Metall- und Kunststoffhalterungen, die auf dem Schreibtisch sicherlich eine gute Figur abgeben, für den entspannten Gebrauch auf der Couch, im Bett oder im Park waren die aber absolut ungeeignet“.

Mitgründer Carlo Schwarze: „Unser Boonbag ist die geniale Lösung des Problems. Der Halter sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch noch gut an. Er ist optimal anpassungsfähig, weil sich die unzähligen, winzig kleinen Styroporkügelchen (sog. EPS-Zylinder) im Innern jeder Position angleichen. Sie werden speziell für das Boonbag hergestellt“.

Und sollte das Boonbag mal verschmutzt sein, dann lässt er sich dank des Leders ganz einfach und schnell mit lauwarmem Wasser reinigen.

Der Produktname ist zwar Englisch, die gesamte Herstellung findet aber in Deutschland statt. Das hat seinen Grund. Carlo Schwarze: „Wir wollen unseren Kunden die beste Qualität gewährleisten, das funktioniert unserer Meinung nach nur, wenn wir das Boonbag in Deutschland produzieren lassen“.

Die drei Dresdner setzen auf die Kommunikation mit ihren Kunden und wollen das Boonbag mit ihnen stetig weiter entwickeln. Unter www.facebook.com/boonbag kann jeder Fan werden und seine Ideen und Wünsche los werden.

Das kultige Boonbag gibt es für 59 Euro unter www.boonbags.com. Für ganz Schnelle läuft bis zum  15. November 2010 auf www.boonbags.com eine Rabattaktion. Wer sich bis dahin registriert, erhält einen Gutschein über zehn Euro. Dieser ist bis zum 30. November 2010 beim Kauf eines beliebigen Boonbags einlösbar.

Das Ding ist wirklich genial! Weitere Infos gibt es hier:

Boonbags.com

Berliner Straße 27a

01067 Dresden

Telefon: 0351/ 273 29 75

mail: info@boonbags.com

www.boonbags.com

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23. Oktober 2010

Ausbeuter und geile Schreiberlinge

Es ist schon verrückt, was sich so einige Leute da einfallen lassen. Der Journalismus war irgendwann einmal etwas Solides. Früher wäre es niemandem eingefallen, für umsonst für irgend jemanden auch nur eine Zeile für eine Zeitung oder ein Magazin zu schreiben. Auch Fotos wurden ihrem Wert entsprechend honoriert. Und heute? Heute boomt es vor lauter Leuten, die meinen schreiben zu können und sich damit profilieren zu müssen. Das schreckliche Wort vom “Bürgerreporter” hat sich in den deutschen Wortschatz gewühlt. Leute also, die für umsonst irgendwelche dummen und sprachlich völlig verrückten Artikel abliefern und auch noch stolz sind darauf. Zeitungen wie “Bild” und viele Online-Portale waren die Auslöser für diesen getippten und oft auch noch geknipsten Schwachsinn.  Viele können das Wort “Journalismus” gar nicht richtig schreiben, aber sie halten sich für die besten Reporter überhaupt. Kein Wunder, dass überall in den Medien die Honorare für die echten, die gelernten Journalisten purzeln. Auf Qualität kommt es da nicht mehr an. Dumm sind die, die noch auf Qualität Wert legen. Auf wer-kent-wen stolperte ich dieser Tage auf eine besonders irrsinnige und dreiste Anzeige einer sich als Journalistin ausgebenden Person, auf die ich hier gar nicht eingehen will, weil meine Zeit zu kostbar ist. Hier erst mal der Text der Anzeige:

"wir starten in Kürze ein Online-Projekt (Neukölln) und suchen ansässige
(ortskundige) Journalisten, die Lust haben ihre Erfahrungen zu erweitern,
eine Redaktion mit auf zu bauen, zu schreiben, zu recherchieren, zu
fotografieren... Voraussetzung ist selbstverständlich, dass er
journalistische Beiträge schreiben kann. Honorare werden nicht bezahlt.
Vielmehr geht es zunächst um den gemeinsamen Aufbau des Projektes. Über
Finanzierungskonzepte wird im Laufe des Projektes nachgedacht.
Hauptthemen-Schwerpunkte werden sein "Arbeit und Soziales", aber auch andere
Themen können von Interesse sein.
Wer sich angesprochen fühlt, kann mich am Besten per PN kontakten. Ich leite
die Anfrage an den zuständigen Journalisten weiter. Er wird sich zunächst
eine Leseprobe erbeten."

Der Knaller ist, dass sich diese selbst ernannten “Journalisten” auch noch in einem Betätigungsfeld kostenlos austoben dürfen, das sich “Arbeit und Soziales ” nennt. Ja hallo?? Tickt es bei der Dame noch richtig?? Und dann wird noch eine Leseprobe erbeten, natürlich auch für umme!  Für die tausenden von Menschen in diesem Land, die etwas vom Journalismus verstehen und ihren Lebensunterhalt schlecht und recht damit verdienen, ist so ein Angebot nichts anderes als asozial. Bevor mann/frau ein Internetportal zum Thema “Soziales und Arbeit” eröffnet, sollte man sich erst einmal kundig machen, was sozial eigentlich ist! Aber es gibt bestimmt wieder einige Irre, die finden es einfach geil, wenn sie etwas schreiben dürfen, weil sie sich gerne selbst lesen und meinen, sie seien ganz toll. Gut, Geilheit gibt es ja auch in anderen Bereichen und wer sich ausnutzen lassen will (Hausfrauen, denen es langweilig ist, Frauen und Männer, die nix arbeiten müssen/wollen), der soll es auch ruhig tun. Das wird bestimmt ein sehr intellektuelles Portal, was meint Ihr?

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21. Oktober 2010

Direktvermarkter bei REWE

Supermärkte buhlen um ihre Kundschaft mit allen Mitteln, die möglich sind und seien es noch so kleine Preise,  mit denen an einem Produkt gar nichts mehr zu verdienen ist. Lockmittel also, um Kunden anzulocken, die diese Niedrigpreisartikel kaufen und – weil sie schon mal da sind – gleich noch ein paar andere Dinge einkaufen, die sie gerade überhaupt nicht benötigen. Das machen alle so, egal ob Lidl, Aldi, Real oder REWE.

Sich abgrenzen gegenüber dem Mitkonkurrenten, das geht aber nicht nur über die Preisschiene. Das zeigt der REWE-Konzern derzeit in bester Manier. Unser REWE-Markt in Kleinauheim bietet seit einiger Zeit regionale Qualitätsprodukte von bäuerlichen Betrieben an. Hier gibt es von der frischen Milch, über leckeren Ziegenkäse, bis hin zu Eiern, Wurst, Kartoffeln und Gemüse unterschiedlichste Produkte aus der Region Vogelsberg und Spessart. Egal ob Bio oder traditionelle Herstellung, die Palette an Produkten ist groß. Ermöglicht wurde das durch den hessischen Verband “Landmarkt” , dem hessenweit 350 direktvermarkende Betriebe angehören. Es sind nicht nur die Produkte, die frisch und gut schmecken, es ist auch die Art der Präsentation, die von den Kunden als erfrischend anders wahrgenommen wird. Nur geprüfte und kontrollierte Direktvermarktungsbetriebe dürfen für Ihre Produkte das Zeichen “Landmarkt” führen. Und das Schöne daran: In diesem Verband fühlen sich nicht nur die Biobetriebe, sondern auch die Betriebe gut aufgehoben, die traditionell wirtschaften. Den hauseigenen REWE-Metzger kann man da eigentlich vergessen, denn die Produkte aus der Region schmecken einfach viel köstlicher. Für den Leiter  des REWE-Marktes bei uns vor Ort war die Einführung dieser regionalen Produkte sicher ebenso ein Risiko wie für die Bauern, die im “Landmarkt”-Verband organisiert sind, aber dieses Risiko hat sich schon längst gelohnt. Auch wenn man für die “Landmarkt”-Produkte etwas mehr zahlen muss, als für das herkömmliche Supermarktangebot, es lohnt sich. Es gibt sie nämlich doch, die Supermarktkunden, die Frische und Qualität dem Einerlei vorziehen.  Mich würde interessieren, ob es bei Ihnen/Euch in der Umgebung auch solche neuen Vermarktungsstrategien gibt.  Also, ran an die Tasten!

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8. Oktober 2010

Wie wichtig ist PR für Existenzgründer?

Die PR-Nanny veranstaltet auch PR-Seminare für Existenzgründer

Diese Frage wird mir oft gestellt. Die klare Antwort: Public Relations ist so ziemlich das Wichtigste, was es gibt für Existenzgründer. Leider verstehen das viele Existenzgründer/innen und Jungunternehmer/innen nicht oder sie wollen es nicht verstehen. In irgendwelchen vom Arbeitsamt mitfinanzierten Seminaren erfahren sie zumeist nur etwas über Werbung und glauben, dass Werbung und PR das selbe sind. Doch das stimmt eben nicht. Während Werbung darauf abzielt mit Anzeigen ein Produkt oder eine Dienstleistung anzupreisen (wobei das Verb anpreisen schon aussagt, dass in der Werbung, also in Anzeigen, auch Preise für das Produkt oder die Dienstleistung genannt werden), haben PR die Aufgabe, sachlich und informativ über etwas zu berichten. Dabei stehen nicht werbende Elemente im Vordergrund (es wird also nicht davon geschrieben, man/frau sei der/die Beste, verkaufe das beste Produkt und könne sowie alles viel besser als vergleichbare Unternehmer/innen), sondern informative, nachvollziehbare Aussagen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Werbung und PR ist, dass Werbung immer Geld kostet, PR normalerweise nichts kostet (kosten darf.) PR und Öffentlichkeitsarbeit ist nichts anderes, als objektiv auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Diese Möglichkeit nutzen viel zu wenige Existenzgründer. Sie bedenken nicht, dass eine Anzeige in einer Zeitung/Zeitschrift ganz schnell im Papierkorb verschwindet (wenn sie überhaupt wahrgenommen wird). Gelingt es einem Existenzgründer einen Bericht und ein Foto über sein Unternehmen in den Medien plazieren zu können, hat dies einen großen Mehrwert. Berichte mit guten Fotos werden gelesen, vor allem wenn die Texte gut und interessant formuliert sind. Ein gutes Foto spielt dabei die zentrale Rolle, es dient als Eyecatcher, wird sofort wahrgenommen. Dass auch in PR investiert werden muss, liegt auf der Hand. Einen guten Pressebericht zu formulieren, tolle Fotos zum Thema zu machen und alles den Medien anzupreisen, kostet Zeit und – wenn man sich einen guten PR-Berater zu Hilfe holt – auch Geld. Nur dieses Geld ist hundert Mal besser investiert als eine Anzeige, die womöglich im hintersten Anzeigenteil einer Zeitung gar nicht wahrgenommen wird. PR für Existenzgründer ist wichtig, um den Leuten mitzuteilen, was man für sie tun kann. Diese Chance wird von Existenzgründer einfach nicht richtig wahrgenommen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Weg in die Öffentlichkeit zu gehen. Welche das sind, wie man sie steuern kann, das zeige ich u.a in meinen PR-Seminaren für Existenzgründer. Mehr Infos dazu gibt es hier.

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3. Oktober 2010

Herr Rech meint, er habe Recht

Politik ist etwas Scheußliches. Die Tage zeigen es. Schlagworte wie Hartz IV und Stuttgart 21 blähen sich wie Geschwülste durch die Fernsehsendungen. Fünf Euro mehr für die “unlustigen Langzeitarbeitslosen” und Milliarden für einen neuen Bahnhof samt unnütziger neuer Bahnstrecken, die nur als Aushängeschild für die Politiker und die Deutsche Bahn gelten werden, das alles ist nur die Spitze eines Eisbergs in diesem Deutschland, das heute seit 20 Jahren wiedervereint ist. Wie unverschämt Poltiker das verteidigen, was sie verbockt haben, das zeigt ein gewisser Herr Heribert Rech, seines Zeichens Innenminister im ansonsten ja ach so ruhigen Baden-Württemberg. Endlich durfte der CDU-Mann mal so richtig ins Fernsehen und er durfte all das verteidigen, was seine Polizisten bei der Demonstration gegen die Fällung der alten Bäume im Stadtpark in Stuttgart angestellt haben. Herr Rech hätte es sonst wohl nie ins ZDF Heute-Journal gebracht, hätte es diese Gewalt gegen friedliche Demonstranten nicht gegeben. Ein Lob an dieser Stelle der ZDF-Moderatorin Marietta Slomka, die in ihrem Interview im Heute-Journal die Fragen stellte, die jedem normal entwickelten Demokraten auf der Zunge gelegen haben. Herr Recht, entschuldigen Sie, Herr Rech natürlich, antwortet wie alle Politiker, die nicht zugeben wollen, dass sie Fehler gemacht haben, er antwortete mit Wortphrasen und beleidigte die Menschen, die sich erbosen, ihre Rechte als Demokraten zu nutzen. Kein Wunder, dass selbst der CDU in Baden-Württemberg die Leute weg laufen. Hier das Interview

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